SHG MuCIs - Musik im Sommer

von Regine Zille

Der Samstag, der 4. August 2017, war ein herrlicher, aber ein schweißtreibender Sommertag. Er wurde von den MucCIs-Teilnehmern - "Nesthäkchen" Astrid, Bea & Boris, Heidi & Jochen, Margit, Rudi, Regine & Reinhard, Ruth, Stefanie, Sabine & Wolfgang - schon sehnsüchtig erwartet, denn an diesem startete unsere Musiktherapeutin Sabine auf ihrem Anwesen die beliebte alljährliche "Musik im Sommer".

Nach den herzlichen Begrüßungen mit Umarmungen ging in der ersten Runde das Trommeln im Häuschen los. Mit Begeisterung trommelten die Teilnehmer laute Takte auf der Kuhhaut und sorgten für eine stimmungsvolle Eröffnung des Sommerfestes. Sogar das sonst scheue junge Kätzchen von Sabine nahm bei diesem Trommelwirbel kein Reißaus, sondern es ließ sich von einigen sanften Händen kraulen. Ein Zeichen, dass wir alle willkommen waren. Für das kulinarische Wohl haben alle Teilnehmer gesorgt. Nach den Paukenschlägen dürstete es uns nach Kaffee und Kuchen.

Der Nachmittag ging dann weiter mit den instrumentalen Mit- mach-Runden. Es ist ja hinlänglich bekannt, dass Sabine ihre Musikinstrumente im Blick hat und die Teilnehmer immer etwas Neues darauf ausprobieren lässt, ob im Team, in Gruppen, wie die Trommelrunde im abgemähten Kornfeld oder das Gesangsquartett trällern lässt. Natürlich packte alle die Neugier, wie ihr Instrument klingt. Nur unser Nesthäkchen legte ihre elektronischen Schlappohren - sprich CI ab, die Klänge waren ihr zu laut.

Nunmehr war die Zeit heran gerückt, um sich am Abendbrot- Tisch zu bedienen. Beim gemeinsamen Essen boten sich viele Gesprächsthemen an, die miteinander ausgetauscht wurden. Für das Strapazieren der Lachmuskeln sorgten die Spaßvögel Boris und Jochen.

Der Sommertag, der für uns alle ein Highlight war, neigte sich dem Ende zu. Er gab Grund und Anlass, die "Danke"-Kampagne für Sabine, aber auch bei allen Mitwirkenden zu starten. Besonders lobenswert ist die Teilnahme unserer hochbetagten fast 90-jährigen Ruth, die durch die Mitfahrgelegenheit bei Margit ermöglicht wurde.

Text: Heidelore Mühlstein

Fotos: Sabine und Wolfgang Groß, Reinhard Zille

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