CI-Gruppe München

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CI-Gruppe MünchenHerbert Egert
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Vortragsveranstaltung der MHH für die CI-SHG München

Anfang September letzten Jahres versandte die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) an die CI-Selbsthilfegruppen ein Rundschreiben des Inhalts, dass ein regelmäßiger Austausch der Klinik-Erfahrungen stattfinden soll und dazu anbietet, dass ein Arzt der Klinik auf einer Veranstaltung der Gruppen vor Ort auftritt.

 Dieses Angebot habe ich angenommen, Frau Prof. Dr. Lesinski-Schiedat erklärte sich bereit, einen Vortrag vor meiner Gruppe zu halten und anschließend Fragen zu beantworten. Sie leitet das Hörzentrum der MHH, der zentralen Nachsorge-Einrichtung gegenüber der Klinik und  gab der Veranstaltung den Titel: „Von der neuesten Elektrode bis zum Remote Care“.

In mehreren Mails mit Frau Prof. einigten wir uns auf den 30. April.   Die Einladungen übermittelte ich dann gegen Ende Februar wie üblich per Mail, Fax und Brief. 

 Die Vortragende fand ohne Probleme zur LAGH. Ich hatte vom Münchner Schwerhörigen-verein einen Beamer mitgebracht, mit dem Frau Prof. ihren Vortrag mit Folien anschaulich gestaltete.

 Abweichend von meinem bisherigen Veranstaltungsschema hielt sie den Vortrag auf eigenen Wunsch bereits um 11:00 Uhr, wohl wegen der Rückreise am gleichen Tag.   20 Interessierte waren trotz dieser für Auswärtige frühen Zeit gekommen. Ich hatte vom Hausherrn, Geschäftsführer Kirchner, die Induktionsanlage aufbauen lassen und so konnten alle den Vortrag trotz des Halbdunkels wegen der Projektion gut verstehen. Vor und nach dem Vortrag gab es Kaffee.

 Thema war die Entwicklung der CI-Implantation und –Nachsorge in Gegenwart und Zukunft. Damit Kliniken ihre Patienten trotz großer Wohnentfernung besser und bequemer nachuntersuchen können, sollen die Nachuntersuchungen per Bildschirm über das Internet im Gespräch zwischen dem Nachsorgeteam in der Klinik und dem entfernt lebenden Patienten erfolgen (= „Remote Care“). Zunächst wird sich der Patient zu einem entsprechend ausgestatteten Hörgeräte-Akustiker in seiner Nähe begeben müssen. Später soll das auch am heimischen PC möglich sein. Nach dem gut 1-stündigen Vortrag beantwortete Frau Prof. Lesinski-Schiedat noch Fragen aus dem Publikum zu örproblemen der Teilnehmr.HörproblemenHörproblemen der Teilnehmer. Zum Dank erhielt sie beim Abschied von meiner Frau Else ein kleines Münchner Präsent.

 Nachdem die Referentin wieder gegangen war, verabschiedete sich ein kleiner Teil der Gekommenen wieder, die übrigen, auch Else und ich,  gingen zum gemeinsamen Mittagessen einen Stock tiefer in das Restaurant. Danach noch kurze Unterhaltungen, gegen 15:00 Uhr verabschiedeten sich die restlichen Teilnehmer und wir konnten aufräumen und heimfahren.

 Nachträglich erhielt ich noch Mails des Bedauerns von Eingeladenen, die wegen privater Termine nicht kommen konnten

 

Herbert Egert