Teenie-Wochenende "So verstehe ich besser"

von Regine Zille
Vorstellungsrunde
Vorstellungsrunde

Unter dem Motto "So verstehe ich besser" cooler Trip übers Wochenende fand vom 2. bis 4. Mai 2014 das Kinder- und Teenager-Wochenende des BayCIV auf Burg Hoheneck in Ipsheim statt.

Nach der gemütlichen Anreise am Freitagnachmittag und dem gemeinsamen Abendessen trafen wir uns anschließend im großen Rittersaal der Burg. Anfangs erfuhren wir einige essenziell wichtige Dinge vom Hausmeister, Öffnungszeiten des Kiosks, Essenszeiten, etc. Anschließend begrüßte ich die anwesenden Familien und freute mich über die rege Teilnahme am Wochenende. Es war das Erste dieser Art!

Nach einer auflockernden lustigen Vorstellungsrunde mit Gummibärchen und Toilettenpapier wurden die Teenager und die Eltern das erste Mal getrennt. Die Eltern machten sich mit Irene Mende-Bauer, einer der Referenten, auf den Weg in den Nachbarraum. Dort stellte sich Irene den anwesenden Eltern vor. Es entstand ein gegenseitiger Austausch.

Die Jugend hingegen verblieb im großen Rittersaal, in dem auch die mobile Induktionsanlage, ausgeliehen von der Evangelischen Schwerhörigenseelsorge, verlegt war. An dieser Stelle ein großer Dank fürs Ausleihen.

Es fanden weitere warm-up-Spiele unter den Teenagern statt. Angeleitet wurden sie von den jungen selbst betroffenen Referenten: Damian, Sandra, Vroni und Verena.

Referntin Irene Mende Bauer
Referntin Irene Mende Bauer

Am Samstagmorgen, gestärkt nach dem Frühstück, starteten die Eltern mit Irene zu ihrem Vortrag: „Notwendigkeit von Hörtaktik - Kinder und Jugendliche mit einer Hörschädigung können lernen, schwierige Gesprächssituationen im Alltag zu meistern“. 

Parallel fanden sich die Teenager mit den jungen Referenten im großen Rittersaal sich wieder zu dem Thema: „Dies hilft mir leichter zu verstehen“.

Vroni und Verena starteten mit den Geschwisterkindern in der Kinderbetreuung. Dort wurden Mandalas gemalt, mit Ton Schnecken geformt, die Werkstatt erkundet und im Außenbereich der Fußball- und Volleyballplatz unsicher gemacht.

Nach einer Kaffeepause tauschten die Referenten und Irene traf somit das erste Mal auf die Teenager mit dem Thema: „Wenn ich so an meine Schule denke. Was läuft gut? Was läuft schlecht?“ In Kleingruppen wurde das Thema aufgearbeitet und anschließend am Flipchart zusammengefasst.

Damian und Sandra berichteten den Eltern von ihrem Alltag, den Hindernissen, die ihnen widerfahren und dem Umgang damit.

Total ausgelaugt, freuten wir uns auf das Mittagessen.

Der Notfall-Koffer
Der Notfall-Koffer

Nach einer Pause starteten die Teenager am Nachmittag wieder mit Irene zu dem Thema: „Stimmungsbarometer“, erarbeiteten Antworten auf Kränkungen, übten das Kommunikationstraining um schlagfertig zu werden und lernten den „Erste-Hilfe-Koffer“ kennen. 

Anschließend verbrachten die Teenager den Spätnachmittag mit den jungen Referenten beim Fußballspielen zum auspowern.

Nachdem die Eltern einen freien Nachmittag hatten und die ein oder anderen sich gemeinsam Rothenburg ob der Tauber oder Neustadt a.d. Aisch ansahen, andere wanderten in den angrenzenden Weinberge und wiederum andere genossen die freie Zeit im Salzsee in der Franken Therme in Bad Windsheim.

Lagerfeuer
Lagerfeuer

Zum Abendessen waren alle wieder auf der Burg angekommen. Zum späteren Abend trafen sich die Teenies mit den jungen Referenten beim Lagerfeuer und Stockbrot. Die Eltern hatten somit einen kinderfreien Abend im Billard- und Kickerzimmer zum gemeinsamen Austausch.

Ehe wir es uns versahen war es leider schon wieder Sonntag, die Zimmer mussten geräumt werden, wir saßen beim letzten gemeinsamen Frühstück und anschließend bei den letzten Vorträgen. Die Eltern erfuhren die unterschiedlichsten Lebenswege von Damian, Sandra und Vroni und wie es ihnen dabei ergangen ist.

Gleichzeitig testeten die Teenager mit Irene die Absehexperimente und bekamen Verhaltensformen zum besseren Verstehen gezeigt.

Kurz vor dem Mittagessen gab es nochmals eine Feedback-Runde, die einstimmig lautete: das war auf jeden Fall ein wiederholungswürdiges Wochenende.

Unser großer Dank gilt der Fördergemeinschaft der Krankenkassen, die diese Veranstaltung mit Fördergeldern ermöglicht hat.

Andrea Grätz
Schatzmeisterin im BayCIV
Selbsthilfegruppe fOHRum

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