Cochlea-Implantat Selbsthilfegruppe Allgäu

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CI-SHG Allgäu

Unser Flyer zum Herunterladen

SHG_Allgaeu_Flyer_2018.pdf (598,4 KiB)

Gruppentreffen

SHG Allgäu

Zum Gruppentreffen sind alle CI-Träger und deren Angehörige herzlich eingeladen. Wir tauschen Neuigkeiten, Erfahrungsberichte, Veranstaltungen etc. rund um das Cochlea Implantat aus.
Alle Hörgeschädigten, die sich für ein CI interessieren, sind ebenso herzlich willkommen. Sie können sich bei unseren Treffen unverbindlich informieren und alle Fragen zum CI loswerden.

Treffpunkt:
HELIOS Kliniken Bad Grönenbach
meistens Raum 590 "Kempten" (EG)
Sebastian-Kneipp-Allee 4
87730 Bad Grönenbach

Die Gruppentreffen finden in der Regel in den Monaten Februar, Juni und Oktober statt. Die nächsten Termine sind:

  • Samstag, 27.10.2018, 10 bis ca. 13 Uhr
    Referentin Dr. med. Eva Goldberg-Bockhorn (Hörzentrum der HNO-Klinik Ulm)
    Thema: Implantierbare Hörlösungen

  • Samstag, 08.12.2018, Weihnachtsfeier (Zeit und Ort werden noch bekannt gegeben)

  • Samstag, xx.02.2019, 10 bis ca. 13 Uhr (Tag noch offen)
  • Samstag, xx.06.2019, 10 bis ca. 13 Uhr (Tag noch offen)
  • Samstag, xx.10.2019, 10 bis ca. 13 Uhr (Tag noch offen)

Änderungen vorbehalten. Bei Interesse bitten wir um vorherige Anmeldung.


Allgemeine Informationen zum Cochlea-Implantat

Was ist ein Cochlea-Implantat?

Das Cochlea-Implantat (engl. Cochlear Implant, kurz CI) ist eine elektronische Innenohrprothese. Trotz aller Perfektion und Verbesserungen durch Forschung und Weiterentwicklung sind dem Hören mit CI Grenzen gesetzt, die zu akzeptieren sind. Jeder Patient hat ein anderes Hörerlebnis, das abhängig ist von seiner persönlichen Krankengeschichte, aber auch von seinem Willen, seiner Ausdauer zur aktiven Mitarbeit, ein "neues Hören" zu erlernen. Rehabilitation und intensives Hörtraining (oft kombiniert mit Lippen-Absehtraining) nach der Implantation, sind unabdingbare Voraussetzungen für den Hörerfolg. Viele Betroffene gelangen im Laufe der Zeit zu einem offenen Sprachverständnis und können telefonieren. Andere entwickeln in Kombination mit Absehen ein gutes Sprachverständnis.

Für wen ist das CI geeignet?

Kindern, die gehörlos geboren wurden oder nach der Geburt ertaubten, ob vor oder nach dem Spracherwerb, ermöglicht das CI ein relativ gutes Hörvermögen und damit ein besseres Sprachverständnis. Eine möglichst frühzeitige Implantation in den ersten Lebensjahren fördert diese Entwicklung.

Ertaubte Erwachsene und hochgradig Hörgeschädigte, können durch die Implantation mit dem CI wieder ein, den individuellen Möglichkeiten angepasstes Hörvermögen, erlangen.

Voraussetzungen für eine Cochlea-Implantation

Während stationär oder ambulant durchgeführter Voruntersuchungen wird abgeklärt, ob der Patient für ein CI geeignet ist. Ein funktionstüchtiger Hörnerv ist ebenso Voraussetzung wie eine intakte Cochlea (Hörschnecke).

Wer trägt die Kosten?

Über die Kostenübernahme durch die Krankenkassen informiert die implantierende HNO-Klinik.

Welche Implantate gibt es?

Es gibt Implantatmodelle verschiedener Hersteller, die mit unterschiedlichen Sprachkodierungsstrategien arbeiten. Hierüber wird bei den Voruntersuchungen informiert.

Welches Implantat für den Einzelnen am besten geeignet ist, wird in Zusammenarbeit mit der versorgenden Klinik geklärt und ist letztendlich die Entscheidung des Betroffenen selbst.

Die Selbsthilfegruppe informiert allgemein, neutral und unabhängig. Sie stellt Informationsmaterial der verschiedenen Hersteller zur Verfügung.


Aktuelles

SHG Allgäu ist auf der Hut

von Robert Basta
Gruppenbild vom Gruppenausflug der CI-SHG Allgäu
Ausflug zum Deutschen Hutmuseum in Lindenberg/Allgäu

Auf einer „Hut–Tour“ waren Mitglieder und Angehörige der SHG Allgäu bei ihrem diesjährigen Ausflug. Der Weg führte sie diesmal in die Welt der Hüte und zwar nach Lindenberg ins Deutsche Hutmuseum.

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SHG Allgäu ist auf der Hut

Auf einer „Hut-Tour“ waren Mitglieder und Angehörige der SHG Allgäu bei ihrem diesjährigen Ausflug. Der Weg führte sie diesmal in die Welt der Hüte und zwar nach Lindenberg ins Deutsche Hutmuseum.

Warum sich gerade Lindenberg im Allgäu zum Zentrum der deutschen Hutproduktion entwickelte, erfuhren die SHG-ler bei einer interessanten Führung durch das Hutmuseum. Dort wird auf sehr eindrucksvolle Art gezeigt, wie sich die Hutindustrie und die Verfahren über die Jahre entfalteten. Im 16. Jahrhundert herrschte ein reger Handel zwischen Lindenberg und Italien. Über diesen Handelsweg gelangte dann, neben anderen Waren, der Strohhut ins Allgäu. Gerade wegen seines praktischen Nutzens entwickelte sich der Strohhut zum begehrten Produkt.

Und dann dauerte es natürlich nicht lange, bis die Allgäuer sagten: „Des kennet mir au“. So entstanden die ersten eigenen Kreationen, genäht von Frauen in Heimarbeit. Der Grundstein für eine florierende Hutindustrie, mit über 20 eigenständigen Hutherstellern, war gelegt. Immerhin waren es über 8 Millionen Strohhüte, die im Jahre 1913 in Lindenberg produziert wurden. Heute sind es noch zwei Firmen am Standort Lindenberg.

Welcher Hut passt zu mir? Ganz einfach – probieren! Bei der Hutprobe konnten sich die SHG-ler nach Lust und Laune mit modischen oder extravaganten Hüten kleiden. Obwohl das für CI-Träger gar nicht so einfach ist, den passenden Hut zu finden.

Und weiter ging es mit dem Bus nach Sulzberg in Österreich. Sulzberg, das Tor zum Bregenzerwald, ist bekannt für sein großartiges Bergpanorama und seine gepflegte Gastlichkeit. Bei Kaiserwetter reichte der Blick vom Pfänder nahe Bregenz, über Teile des Bregenzerwaldes bis zum Hochhäderich im Naturpark Nagelfluhkette. Und weiter über den Hochgrat Richtung Allgäuer Alpen und Westallgäu – ein Genuss.

Apropos Genuss. Wer gutes Essen und wunderschöne Aussicht kombinieren will, der kann, wie die SHG-ler, im Gasthaus Ochsen einkehren. Den Nachmittag nutzen dann einige Teilnehmer zu kleinen Spaziergängen in und um Sulzberg. Andere zogen es vor, auf der Sonnenterasse die Aussicht zu genießen. In netter Atmosphäre entwickelte sich dann so manches interessante Gespräch.

Jetzt bleibt da noch die Frage: Wer hat das alles so schön organisiert und unter einen Hut gebracht? Andrea Knaus und Robert Basta hatten wiederum für einen perfekten Event gesorgt. Ein herzliches Dankeschön den beiden. Und natürlich dem BayCIV für das Verleihen der FM-Anlage, die unentbehrlich für die Museumsführung war.

Ulrich Adler

Gruppenbild vom Gruppenausflug der CI-SHG Allgäu
Ausflug der SHG Allgäu zum Deutschen Hutmuseum in Lindenberg/Allgäu